"STARGATE - DIE SERIE"

Das Abenteuer geht weiter
die Serie startet da wo der Film aufhört!

 

Eine große Serie von Showtime [US Pay-TV]  war Stargate SG-1 mit dem bekannten TV-Star Richard Dean Anderson [McGyver] als Anführer eines Teams von extrem trainierten und spezialisierten Soldaten, die durch ein Stargate zu anderen Planeten reisen - ein gigantisches Portal in den Weltraum. Es ist die Fortsetzung des Films "Star Gate" von 1994 der von Roland Emmerich gedreht wurde. Geht man durch diesen kosmischen Donut, dann  versetzt er einen sofort in eine weit entfernte Galaxie. Stellt euch Stargate also als potenzielles Reisen durch das Weltall vor, jedoch ohne die Mühe, die Kosten und die "Raketenverzögerung" der konventionellen Raumfahrt.

In der ersten Folge wird O'Neill (Anderson) aus dem Ruhestand zurückgeholt, um auf den unwirtlichen Wüstenplaneten [Abydos] des Films zurückzukehren. Dort trifft er wieder auf den unkonventionellen Einzelgänger und Wissenschaftler Daniel Jackson  (Michael Shanks), der auf der letzten Mission zurückgeblieben war. Man erlebt, wie Shau're, die Frau von Daniel Jackson, von einer grundlegend bösen, parasitären außerirdischen Schlange [Goa'uld] übernommen wird. Später hilft  der Deserteur Teal'c (Christopher Judge) - ein Jaffa, der ebenfalls einen Symbiont trägt -  bei der Rettung der Leute von Abydos und Chulak. In diesem "Boys Club" ist Samantha Carter (Amanda Tapping) die einzige Frau; eine hochintellegente, brilliante Wissenschaftlerin und mutige Offizierin, die sich aber erst den Respekt von O'Neill erarbeiten muß.

In den meisten Folgen geht SG1 zu anderen Planeten, wo ihre Hauptaufgabe darin besteht Waffen gegen die Goa'uld zu finden. Jedoch sind sie meist mehr damit beschäftigt, böse Außerirdische daran zu hindern, zur Erde zu gelangen oder Fehler auszubügeln, die sie als unerfahrene Neulinge in der Galaxis unabsichtlich gemacht haben.

Stargate ist vielleicht kein hoch anspruchsvolles Fernsehen. Es gibt viele Science-Fiction-Klischees, Spässe und Anspielungen auf andere Sience Fiction Serien aber auch andere Filme.
Die Aliens sind anfangs gewöhnungsbedürftig, da sie sich aus dem Reich der Götter verschiedener Kulturen rekrutieren, wie z.B.: Ra, Hathor, Anubis, Osiris aber auch Nirrti, Thor, Loki oder Kali.

SG1 musste einen, anfangs sehr steifen General Hammond (Don S. Davis) tolerieren, der immer den Spaß ruinierte, indem er die Regeln genau befolgte [die er im Laufe der Zeit aber auch immer öfter großzügig auslegte!].

Amanda Tapping wurden Zeilen in den Mund gelegt, die sie so klingen lassen, als ob ihre Zunge von einem wirklich beängstigenden Weltraummonster oder einem ebenso beängstigenden Hollywood-Schriftsteller übernommen worden wäre: "Nur weil meine Fortpflanzungsorgane innen liegen statt außen - heißt das nicht, dass ich nicht mit allem umgehen kann, was sie können, Sir!".[Dieser Satz wurde in der remasterten Version des Pilotfilms entfernt!]
Diese Ausrichtung der Schreiber auf die übertriebene Weiblichkeit hat Amanda Tapping aber sehr schnell geändert ("schreibt einfach für einen Soldaten, das Feminine bringe ich dann schon ein!"), ebenso hat sie sich von Anfang an geweigert eine sexistisch ausgerichtete Fantasieuniform zu tragen!

 

Im Laufe der Serie spielte sich das Team von Schreibern, Produzenten und Schauspielern jedoch sehr gut ein und die Qualität stieg schon wärend der ersten Staffel enorm und hielt sich auf hohem Niveau bis zum Ende der 8. Staffel. Die 9. und 10. Staffel wurde von den Fans gemischt aufgenommen, da mit dem Ausstieg von RDA  und Don Davis zwei wichtige Charktere fehlten. Unvoreingenommen haben aber auch Staffel 9 und 10 absolut einen Fan-Platz verdient und sind auf ihre Weise gute Folgen geworden.

 

Fazit:

Stargate SG-1 ist solide Handwerkskunst, mit Herz und Verstand gemacht. Mit viel Geld (glaubt nicht, es ist billig, ganz neue Planeten zu erschaffen!), ausreichend großen und bekannten Stars, viel Action und Fantasie hat man kurzweilige Unterhaltung für alle Bevölkerungsschichten gemacht! Und was Stargate ganz besonders auszeichnet: Es hat eine tolle Chemie, die sich von den Schauspielern auf die Crew und auf die Zuschauer überträgt. Stargate ist über 20 Jahre alt, doch es besitzt ein riesiges Fandom und die Akteure sind heute so beliebt wie damals!